Dr. Christiane Vaitl  -  Dr. Matthias Böheim
Sendlinger Tor
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Gemeinschaftspraxis
für Radiologie

Sendlinger Str.37
80331 München
Telefon 089 / 26 82 95

Für Kollegen:

Spektrum und Indikation unserer Untersuchungen

Häufige Diagnosen



Für unsere Patienten zur Information:


Digitale Vollfeldmammographie

Digitale VollfeldmammographieUntersuchungsart:
Die Mammographie ist derzeit die Methode der Wahl in der frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs. Gegebenenfalls kann die Mammographie durch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ergänzt werden.
Sowohl Frau Dr. Vaitl als auch Herr Dr. Böheim verfügen - bei etwa 10000 Untersuchungen, die wir im Jahr in der Praxis durchführen - über umfassende Erfahrungen in der Mammographie und sind beide von der Kassenärztlichen Vereinigung zertifiziert. Digitale Vollfeldmammographie 2Auf Wunsch können wir auch die Befundung der Mammographie durch zwei Ärzte anbieten (Doppelbefundung)

Geräteausstattung:
Siemens Mammomat Inspiration
Digitale Vollfeldmammographie, Baujahr 2010

Der MAMMOMAT Inspiration kann sich der Brustdichte und dem Brustvolumen optimal anpassen. Das Gerät wählt je nach Beschaffenheit der Brust automatisch die beste technischen Bedingungen und die geringste Dosis.
Im Vergleich zur herkömmlichen Geräten reduziert die Technik von Siemens die Dosis erheblich. Besonders bei der Untersuchung einer Brust mit hoher Gewebedichte kann eine Dosisreduktion von bis zu 50 Prozent erreicht werden.

Die Kompression der Brust findet sehr schonend statt, das Gerät komprimiert nur, solange die Brust der Patientin weich und formbar ist. Sobald die optimale Kompression erreicht ist, stoppt das System und erzielt so bestmögliche Bildqualität bei bestmöglichem Komfort für die Patientin.

Vorbereitung:
Nicht erforderlich

Dauer:
ca. 5 Minuten für die Untersuchung
 

Hochfrequenzsonographie der Brust mit der Möglichkeit der Scherwellen- Elastographie und Farbdoppleruntersuchung

Hochfrequenzsonographie der BrustGeräteausstattung: SuperSonic Aixplorer Multiwave System mit Scherwellen Elastographie und Farbdoppler.

Die Sonographie oder Ultraschalluntersuchung der Brust ist in vielen Fällen eine wichtige Ergänzung zur Mammographie, bei jungen Frauen kann sie evtl. auch alleine angewandt werden.
Die Sonographie ist eine schonende Untersuchung ohne bekannte Nebenwirkungen, eine Kompression der Brust ist nicht nötig.
Unser neues Ultraschallgerät modernster Bauart ermöglicht uns eine umfassende Untersuchung der weiblichen Brust.

Mit der Scherwellen Elastographie können Herdbefunde oder auffällige Bezirke besser eingeschätzt werden. Die Elastographie liefert ähnlich dem Abtasten- aber objektiver- Information über die Festigkeit des Gewebes (im Foto werden härtere Bezirke gelb bis rot, weiche sind blau dargestellt). Brustkrebs weist in der Regel eine deutlich erhöhte Festigkeit auf.

 

Hochgeschwindigkeitsstanzbiopsie der Brust

In manchen Fällen kann es nötig werden Veränderungen der Brust mit einer Gewebeentnahme weiter zu klären. Dies ist bei uns unter bestimmten Bedingungen möglich.
Im Bedarfsfall beraten wir Sie gerne.

Mammographie-Screening

Unsere Praxis ist zertifizierte Screeningeinheit im Screeningnetz München-Süd mit dem Referenzzentrum unter der Leitung von Frau Prof. Dr. S. Heywang-Köbrunner.
Durch frühzeitige Diagnose kann die Zahl tödlicher Brustkrebserkrankungen deutlich reduziert werden, so dass in Deutschland ein flächendeckendes Screening zur Früherkennung eingeführt wurde.

Zum Screening werden Frauen, zwischen 50 und 69 Jahren schriftlich eingeladen. Die Mammographie wird von Praxen durchgeführt, die besondere Vorraussetzungen erfüllen müssen (hohe Untersuchungsfrequenzen, fortlaufende Schulung und Überprüfung der Mitarbeiter und Ärzte, kontinuierliche Überprüfung der modernen Aufnahmegeräte). Die Diagnose wird in allen Fällen durch zwei Fachärzte gestellt, bei fehlender Übereinstimmung wird ein dritter Facharzt zugezogen. Anschließend wird das Ergebnis der Patientin und Ihrem Gynäkologen oder Hausarzt schriftlich mitgeteilt.
Die Kosten der Untersuchung trägt die zuständige Krankenversicherung. 

Kernspintomographische Darstellung der Brust (MR Mamma)

In Einzelfällen kann ergänzend bei unklarem Befund in der Mammographie und in der Sonographie eine Kernspintomographie nötig werden. 

Eine weitere Indikation ist bei vermuteten Rissen nach Brustimplantaten gegeben. Die Kernspintomographie arbeitet mit Magnetfeldern, somit kommt es zu keiner Strahlenbelastung. Die „Röhre“ ist den Möglichkeiten entsprechend weit und hell und es besteht akustische und optische Verbindung zu den Mitarbeiterinnen. Nahezu alle Patientinnen, auch solche mit Platzangst, können untersucht werden. Wenn Sie es wünschen können Sie gerne eine vertraute Person in den Untersuchungsraum mitnehmen. Falls nötig kann in Ausnahmefällen zur Unterstützung ein Medikament verabreicht werden, dann sollten Sie allerdings ohne Auto kommen. Das Gerät ist relativ laut, Sie erhalten einen Gehörschutz.
Das Kontrastmittel, das über eine Armvene verabreicht wird, ist gut verträglich, Nebenwirkungen sehr selten.
Nicht untersucht werden können Schrittmacherträger oder Patienten mit magnetischen Fremdkörpern, sowie Schwangere.

Bei gesetzlich krankenversicherten Patientinnen werden die Kosten von der Krankenkasse nur übernommen, 
  • zum Rezidivausschluss der operierten Seite nach histologisch gesichertem Mammacarcinom mit brusterhaltender Therapie oder nach Wiederaufbauplastik, wenn die vorausgegangene Mammographie und Sonographie die Unterscheidung Narbe oder Rezidiv nicht treffen konnte
  • zur Primärtumorsuche bei Lymphknotenmetastasen unklarer Herkunft mit histologisch nicht auszuschließendem Mammacarcinom und weder mammographisch noch sonographisch darzustellendem Primärtumor.
Geräteausstattung:
Magnetom Symphony 1,5 Tesla der Firma Siemens

Optimaler Untersuchungszeitpunkt:
10.-14.Tag nach Tag 1 der letzten Regelblutung

Vorbereitung: 
Nicht erforderlich

Mitbringen:
Kleidung ohne magnetische (metallische) Teile

Dauer:
ca. 30 Minuten

Computertomographie (CT)

Unser Computertomograph Siemens Emotion 16 ist ein modernes Mehrzeilensystem mit zusätzlicher Dosiseinsparungstechnik IRIS. Damit ist je nach Untersuchung und Patient eine deutliche Reduzierung der Strahlenbelastung über die Hälfte möglich. Außerdem wird die Bertachtung der Bilder in allen Raumrichtungen möglich und somit die Diagnose zuverlässiger und besser. Die Untersuchungszeit verkürzt sich erheblich.

Untersucht werden können grundsätzlich alle Körperregionen.

In den meisten Fällen ist eine Kontrastmittelgabe über eine Armvene, sowie bei Untersuchungen im Bauchraum das Trinken eines Kontrastmittels nötig. In aller Regel sind die Kontrastmittel gut verträglich. Bei Schilddrüsenüberfunktion, Nierenerkrankungen, Plasmozytom und bekannter Unverträglichkeit ist die Gabe nicht möglich. In manchen Fällen kann dann die Kernspintomographie eine Alternative sein. Manche metforminhaltige Diabetes- (Zucker) Medikamente sollten vor und nach der Untersuchung in Absprache mit Ihrem Arzt abgesetzt werden
Im Gegensatz zur Röhre bei der Kernspintomographie ist das CT nur schmal und nicht allseits geschlossen. Platzangst macht hier fast nie Schwierigkeiten.

Geräteausstattung:
Siemens Emotion 16, Baujahr 2013

Vorbereitung:
Nicht erforderlich

Dauer:
ca. 10 Minuten

Bei Untersuchungen im Bauchraum kann es erforderlich sein, den Magen-Darm-Trakt über etwa 1 Stunde mit Hilfe eines trinkbaren Kontrastmittels sichtbar zu machen. Die für die Untersuchung in der Praxis nötige Zeit verlängert sich dementsprechend.

Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT, Kernspin)

Kernspintomographie Kernspin 2 Kernspin 4
Die MRT ist ein Verfahren, das unter zur Hilfenahme von Magnetfeldern - ohne Verwendung von Röntgenstrahlung - Bilder sämtlicher Körperregionen erzeugen kann.
Kernspin 3In vielen Körperregionen, vor allem Gehirn, Rückenmarkskanal und Gelenken, liefert die MRT die beste Information. Weitere Vorteile sind die fehlende Strahlenexposition sowie die bessere Verträglichkeit eventuell nötiger Kontrastmittel.
Die „Röhre“ ist den Möglichkeiten entsprechend weit und hell und es besteht akustische und optische Verbindung zu den Mitarbeiterinnen, nahezu alle Patienten, auch solche mit Platzangst, können in der Regel untersucht werden. Wenn Sie es wünschen können Sie gerne eine vertraute Person in den Untersuchungsraum mitnehmen. Falls nötig kann in Ausnahmefällen zur Unterstützung ein Medikament verabreicht werden, dann sollten Sie allerdings ohne Auto kommen. Das Gerät ist relativ laut, Sie erhalten einen Gehörschutz.
Nicht untersucht werden können Schrittmacherträger oder Patienten mit magnetischen Fremdkörpern.

Geräteausstattung:
Magnetom Symphony 1,5 Tesla der Firma Siemens

Vorbereitung:
Nicht erforderlich

Mitbringen:
Kleidung ohne magnetische (metallische) Teile

Dauer:
ca. 30 Minuten


Bei Untersuchungen im Bauchraum kann es erforderlich sein, den Magen- Darm-Trakt über etwa eine Stunde mit Hilfe eines Getränkes zu kontrastieren, die für die Untersuchung in der Praxis nötige Zeit verlängert sich dementsprechend.

Knochendichtemessung

KnochendichtemessungZur Bestimmung der Knochendichte verwenden wir bevorzugt die DXA (= DEXA, Dual X- Ray Absortiometry). Die DXA ist das etablierteste Verfahren und kommt mit sehr geringer Strahlenbelastung aus. Die Messpräzision ist sehr hoch.
In Einzelfällen kann die Knochendichte auch am Computertomographen ermittelt werden (CT).
Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur bei erfolgtem Knochenbruch mit begründetem Verdacht auf Osteoporose. In allen anderen Fällen bieten wir die Untersuchung als IGEL- Leistung an. Genaueres besprechen wir mit Ihnen gerne auf Anfrage.

Vorbereitung:
Es sollte keine Kontrastmitteluntersuchung des Bauches in den letzten Tagen und auch keine nuklearmedizinische (szintigraphische) Untersuchung in den letzten Tagen bis Wochen (je nach Untersuchung) vorausgegangen sein. Im Zweifelsfall fragen Sie uns bitte.

Geräteausstattung: Wir verfügen über ein modernes Knochendichtemessgerät LUNAR Bravo der Firma GE.
Dauer je Region: ca. 90 sec

Digitales Röntgen mit Speicherfolienradiographie

Digitales Röntgen 1 Digitales Röntgen 2

Als Basisuntersuchung hat die Röntgenaufnahme nach wie vor in vielen Bereichen ihre Berechtigung. Vorwiegend werden der Brustkorb und verschiedene Skelettabschnitte geröntgt. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.

Die Strahlenbelastung ist bei der Speicherfolienradiographie in vielen Fällen gegenüber der üblichen Röntgenaufnahme nochmals deutlich reduziert.
Die Auswertbarkeit der Bilder und die Erkennbarkeit von Details ist deutlich besser. Fehlaufnahmen kommen kaum mehr vor.

Geräteausstattung: Siemens Multix Swing, Baujahr 2008 mit Fuji Capsula Speicherfoliensystem

Sonographie (= Ultraschall)

Sonographie  Sonographie 2

Die Sonographie arbeitet auf Basis von Schallwellen die unterschiedlich reflektiert oder absorbiert werden. Es kommt zu keinerlei Röntgenstrahlenbelastung. Der
Ultraschall kann bei verschiedenen Fragestellungen sinnvoll sein, untersucht werden vor allem Schilddrüse, Brust sowie Bauchorgane.

Geräteausstattung:
Toshiba nemio, hochauflösendes Gerät mit Farbdoppler,
Siemens, Sonoline prima

Vorbereitung:
Nicht erforderlich

Dauer:
ca. 10-20 Minuten

 

Nuklearmedizin (= Szintigraphie)

Nuklearmedizin Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen werden kleine Mengen radioaktiver Substanzen verabreicht, die relativ schnell abgebaut werden (kurze Halbwertszeit), die Belastung für den Patienten ist somit minimal. Eine spezielle Kamera (Gamma- Kamera) kann die Signale der Substanzen aufzeichnen und in Bilder umsetzen.
Untersucht werden vorwiegend Schilddrüse, Knochenskelett, Lunge, sowie Niere.

Geräteausstattung:
Siemens Digitrac

Schilddrüsendiagnostik

Ergänzende Sonographie und Bestimmung der Hormonwerte sind bei uns möglich.

Vorbereitung: 
  • Absetzen der Schilddrüsenhormone in Absprache mit Ihrem Arzt für 2-3 Wochen vor der Untersuchung
  • in den letzten 6-8 Wochen darf keine Untersuchung mit Röntgenkontrastmitteln vorausgegangen sein
  • bei Supressionsszintigrammen ist 10 Tage vor der Untersuchung in Absprache mit Ihrem Arzt die Einnahme von Schilddrüsenhormon (T3) nötig
Zeitbedarf:
ca. 1-1,5 Stunden

Skelettszintigraphie:

Möglich ist die Untersuchung in Dreiphasentechnik bei Verdacht auf Gelenkprothesenlockerung und entzündliche Prozessen oder die Ganzkörperskelettszintigraphie zur hochempfindlichen Suche nach Knochenmetastasen bei Tumorerkrankungen, zur Suche nach sonst nicht feststellbaren Knochenbrüchen, sowie zur unterstützenden Diagnostik bei generalisierten Erkrankungen des Knochens. 

Vorbereitung:
Keine erforderlich

Zeitbedarf:
ca. 3 Stunden, wobei zwischendurch die Praxis mindestens eine Stunde verlassen werden kann.

Nierenfunktionsszintigraphie (= Seitengetrennte MAG 3 Funktionssszintigraphie)

Die Untersuchung ermöglicht Aussagen zur Funktion der Nieren, z. B. Bei Harnstauungsnieren, angeborenen Anomalien, Bluthochdruck, Funktionsveränderungen vor und nach Operation.

Vorbereitung:
10 Minuten vor der Untersuchung muss ein halber Liter Wasser getrunken werden.

Dauer:
ca. 45-50 Minuten

Lungenperfusionsszintigraphie

Die Untersuchung dient dem schonenden Nachweis oder Ausschluss von Lungenembolien.

Vorbereitung:
Eine aktuelle Röntgenaufnahme der Lunge muss vorliegen

Dauer:
ca. 30-40 Minuten
DIAGNOSTISCHE RADIOLOGIE