Für Kollegen:
Spektrum und Indikation unserer Untersuchungen
Häufige Diagnosen
Für unsere Patienten zur Information:
Untersuchungsart:
Die Mammographie ist derzeit die Methode der Wahl in der
frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs. Gegebenenfalls kann die Mammographie
durch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ergänzt werden.
Sowohl
Frau Dr. Vaitl als auch Herr Dr. Böheim verfügen über weitreichende
Erfahrungen in der Mammographie und sind beide von der Kassenärztlichen
Vereinigung zertifiziert.
Auf Wunsch können wir auch die Befundung der

Mammographie durch zwei Ärzte anbieten (Doppelbefundung)
Geräteausstattung:
Siemens Mammomat Inspiration
Digitale Vollfeldmammographie, Baujahr 2010
Der MAMMOMAT Inspiration kann sich der Brustdichte und dem Brustvolumen
optimal anpassen. Das Gerät wählt je nach Beschaffenheit der Brust
automatisch die beste technischen Bedingungen und die geringste Dosis.
Im
Vergleich zur herkömmlichen Geräten reduziert die Technik von Siemens die
Dosis erheblich. Besonders bei der Untersuchung einer Brust mit hoher
Gewebedichte kann eine Dosisreduktion von bis zu 50 Prozent erreicht werden.
Die Kompression der Brust findet sehr schonend statt, das Gerät
komprimiert nur, solange die Brust der Patientin weich und formbar ist.
Sobald die optimale Kompression erreicht ist, stoppt das System und erzielt
so bestmögliche Bildqualität bei bestmöglichem Komfort für die Patientin.
Vorbereitung:
Nicht erforderlich
Dauer:
ca. 5 Minuten für die Untersuchung
Wir verfügen über ein
leistungsfähiges Hochfrequenzsonographiegerät mit der Möglichkeit der
Farbdoppleruntersuchung.
Die Sonographie oder Ultraschalluntersuchung
der Brust ist in vielen Fällen eine wichtige Ergänzung zur Mammographie, bei
jungen Frauen kann sie evtl. auch alleine angewandt werden.
Die
Sonographie ist eine schonende Untersuchung ohne bekannte Nebenwirkungen,
eine Kompression der Brust ist nicht nötig.
In manchen Fällen kann es nötig werden Veränderungen der Brust mit einer
Gewebeentnahme weiter zu klären. Dies ist bei uns unter bestimmten Bedingungen möglich.
Im Bedarfsfall beraten wir Sie gerne.

Unsere Praxis ist zertifizierte Screeningeinheit im Screeningnetz München-Süd mit dem Referenzzentrum unter der Leitung von Frau Prof. Dr. S. Heywang- Köbrunner.
Durch frühzeitige Diagnose kann die Zahl tödlicher Brustkrebserkrankungen deutlich reduziert werden, so dass in Deutschland ein flächendeckendes Screening zur Früherkennung eingeführt wurde.
Zum Screening werden Frauen, zwischen 50- und 69 Jahren schriftlich eingeladen. Die Mammographie wird von Praxen durchgeführt, die besondere Vorraussetzungen erfüllen müssen (hohe Untersuchungsfrequenzen, fortlaufende Schulung und Überprüfung der Mitarbeiter und Ärzte, kontinuierliche Überprüfung der modernen Aufnahmegeräte). Die
Diagnose wird in allen Fällen durch zwei Fachärzte gestellt, bei fehlender Übereinstimmung wird ein dritter Facharzt zugezogen. Anschließend wird das Ergebnis der Patientin und ihrem Gynäkologen oder Hausarzt schriftlich mitgeteilt.
Die Kosten der Untersuchung trägt die zuständige Krankenversicherung.
In Einzelfällen kann ergänzend bei unklarem Befund in der Mammographie und in der Sonographie eine Kernspintomographie nötig werden.
Eine weitere Indikation ist bei vermuteten Rissen nach Brustimplantaten gegeben.
Die Kernspintomographie arbeitet mit Magnetfeldern, somit kommt es zu keiner Strahlenbelastung. Die „Röhre“ ist den Möglichkeiten entsprechend weit und hell und es besteht akustische und optische Verbindung zu den
Mitarbeiterinnen. Nahezu alle Patientinnen, auch solche mit Platzangst, können untersucht werden. Wenn Sie es wünschen können Sie gerne eine vertraute Person in den Untersuchungsraum
mitnehmen. Falls nötig kann in Ausnahmefällen zur Unterstützung ein Medikament verabreicht werden, dann sollten Sie allerdings ohne Auto kommen. Das Gerät ist relativ laut, Sie erhalten
einen Gehörschutz.
Das Kontrastmittel, das über eine Armvene verabreicht wird, ist gut verträglich, Nebenwirkungen sehr selten.
Nicht untersucht werden können Schrittmacherträger oder Patienten mit magnetischen
Fremdkörpern, sowie Schwangere.
Bei gesetzlich krankenversicherten Patientinnen werden die Kosten von der Krankenkasse
nur übernommen,
-
zum Rezidivausschluss der operierten Seite nach histologisch gesichertem Mammacarcinom mit brusterhaltender Therapie oder nach Wiederaufbauplastik, wenn die vorausgegangene Mammographie und Sonographie die Unterscheidung Narbe oder Rezidiv nicht treffen konnte
- zur Primärtumorsuche bei Lymphknotenmetastasen unklarer Herkunft mit histologisch nicht auszuschließendem Mammacarcinom und weder mammographisch noch sonographisch darzustellendem Primärtumor.
Geräteausstattung:
Magnetom Symphony 1,5 Tesla der Firma Siemens
Optimaler Untersuchungszeitpunkt:
10.-14.Tag nach Tag 1 der letzten Regelblutung
Vorbereitung:
Nicht erforderlich
Mitbringen:
Kleidung ohne magnetische (metallische) Teile
Dauer:
ca. 30 Minuten

Wir verfügen über ein modernes Spiral- CT, das kurze Untersuchungszeiten bei vergleichsweise geringer Strahlenbelastung ermöglicht. Durch moderne Technik erhält man mit Hilfe von computergestützter Auswertung von Bildern die durch Röntgenstrahlen erzeugt werden, hochauflösende Querschnittsbilder. Die dreidimensionale Nachbearbeitung ist möglich. Angezeigt ist die CT bei Fragestellungen im Kopf-, Hals-, Lungen- Bauch- und Skelettbereich.

Oft wird zusätzlich eine Kontrastmittelgabe über eine Armvene, sowie im Bauchbereich
über ein Getränk nötig. In aller Regel sind die Kontrastmittel gut verträglich. Bei Schilddrüsenüberfunktion, Nierenerkrankungen, Plasmozytom und bekannter Unverträglichkeit ist die Gabe nicht
möglich. In manchen Fällen kann dann die Kernspintomographie eine Alternative sein. Manche
metforminhaltige Diabetes- (Zucker) Medikamente sollten vor und nach der Untersuchung in Absprache mit Ihrem Arzt abgesetzt werden
Im Gegensatz zur Röhre bei der Kernspintomographie ist das CT nur schmal und nicht allseits geschlossen. Platzangst macht hier fast nie Schwierigkeiten.
Geräteausstattung:
Somatom Balance, Siemens
Vorbereitung:
Nicht erforderlich
Dauer:
ca. 10 Minuten
Bei Untersuchungen im Bauchraum kann es erforderlich sein, den Magen- Darm-Trakt über etwa
1 Stunde mit Hilfe eines trinkbaren Kontrastmittels sichtbar zu machen. Die für die Untersuchung in der Praxis nötige Zeit verlängert sich dementsprechend.

Die MRT ist ein Verfahren, das unter zur Hilfenahme von Magnetfeldern - ohne Verwendung von
Röntgenstrahlung - Bilder sämtlicher Körperregionen erzeugen kann.

In vielen Körperregionen, vor allem Gehirn, Rückenmarkskanal und Gelenke, liefert die MRT die beste Information. Weitere Vorteile sind die fehlende Strahlenexposition sowie die bessere Verträglichkeit eventuell nötiger Kontrastmittel.
Die „Röhre“ ist den Möglichkeiten entsprechend weit und hell und es besteht akustische und optische Verbindung zu den Mitarbeiterinnen, nahezu alle Patienten, auch solche mit Platzangst können in der Regel untersucht werden. Wenn Sie es wünschen können Sie gerne eine vertraute Person in den Untersuchungsraum
mitnehmen. Falls nötig kann in Ausnahmefällen zur Unterstützung ein Medikament verabreicht werden, dann sollten Sie allerdings ohne Auto kommen. Das Gerät ist relativ laut, Sie erhalten
einen Gehörschutz.
Nicht untersucht werden können Schrittmacherträger oder Patienten mit magnetischen Fremdkörpern.
Geräteausstattung:
Magnetom Symphony 1,5 Tesla der Firma Siemens
Vorbereitung:
Nicht erforderlich
Mitbringen:
Kleidung ohne magnetische (metallische) Teile
Dauer:
ca. 30 Minuten
Bei Untersuchungen im Bauchraum kann es erforderlich sein, den Magen- Darm-Trakt über etwa
eine Stunde mit Hilfe eines Getränkes zu kontrastieren, die für die Untersuchung in der Praxis nötige Zeit verlängert sich dementsprechend.

Zur Bestimmung der Knochendichte verwenden wir bevorzugt die DXA (= DEXA, Dual X- Ray Absortiometry). Die DXA ist das etablierteste Verfahren und kommt mit sehr geringer Strahlenbelastung aus. Die Messpräzision ist sehr hoch.
In Einzelfällen kann die Knochendichte auch am Computertomographen ermittelt werden (CT).
Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur bei erfolgtem Knochenbruch mit begründetem Verdacht auf Osteoporose. In allen anderen Fällen bitten wir die Untersuchung als IGEL- Leistung an. Genaueres besprechen wir mit Ihnen gerne auf Anfrage.
Vorbereitung:
Es sollte keine Kontrastmitteluntersuchung des Bauches in den letzten Tagen und auch keine nuklearmedizinische (szintigraphische) Untersuchung in den letzten Tagen bis
Wochen (je nach Untersuchung) vorausgegangen sein. Im Zweifelsfall fragen Sie uns bitte.
Geräteausstattung: Wir verfügen über ein modernes Knochendichtemessgerät LUNAR Bravo der Firma GE.
Dauer je Region: ca. 90 sec

Als Basisuntersuchung hat die Röntgenaufnahme nach wie vor in vielen Bereichen ihre Berechtigung. Vorwiegend werden der Brustkorb und verschiedene Skelettabschnitte geröntgt.
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.
Die Strahlenbelastung
ist bei der

Speicherfolienradiographie in vielen Fällen gegenüber
der
üblichen Röntgenaufnahme nochmals deutlich
reduziert.
Die Auswertbarkeit der
Bilder und die Erkennbarkeit von Details ist deutlich besser. Fehlaufnahmen
kommen kaum mehr vor.
Geräteausstattung: Siemens Multix Swing,
Baujahr 2008 mit Fuji Capsula Speicherfoliensystem
Die Sonographie arbeitet auf Basis von Schallwellen die unterschiedlich reflektiert oder absorbiert werden. Es kommt zu keinerlei
Röntgenstrahlenbelastung. Der
Ultraschall kann bei verschiedenen Fragestellungen sinnvoll sein, untersucht werden vor allem Schilddrüse, Brust, sowie Bauchorgane.
Geräteausstattung:
Toshiba nemio, hochauflösendes Gerät mit Farbdoppler,
Siemens, Sonoline prima
Vorbereitung:
Nicht erforderlich
Dauer:
ca. 10-20 Minuten

Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen werden kleine Mengen radioaktiver Substanzen verabreicht, die
relativ schnell abgebaut werden (kurze Halbwertszeit), die Belastung für den Patienten ist somit minimal. Eine spezielle Kamera (Gamma- Kamera) kann die Signale der Substanzen aufzeichnen und in Bilder umsetzen.
Untersucht werden vorwiegend Schilddrüse, Knochenskelett, Lunge, sowie Niere.
Geräteausstattung:
Siemens Digitrac
Ergänzende Sonographie und Bestimmung der Hormonwerte sind bei uns möglich.
Vorbereitung:
-
Absetzen der Schilddrüsenhormone in Absprache mit Ihrem Arzt für 2- 3 Wochen vor der Untersuchung
-
in den letzten 6-8 Wochen darf keine Untersuchung mit Röntgenkontrastmitteln vorausgegangen sein
-
bei Supressionsszintigrammen ist 10 Tage vor der Untersuchung in Absprache mit Ihrem Arzt die Einnahme von Schilddrüsenhormon(T3) nötig
Zeitbedarf:
ca. 1- 1,5 Stunden
Möglich ist die Untersuchung in Dreiphasentechnik bei Verdacht auf Gelenkprothesenlockerung und
entzündliche Prozessen oder die Ganzkörperskelettszintigraphie zur hochempfindlichen Suche nach Knochenmetastasen bei Tumorerkrankungen, zur Suche nach sonst nicht feststellbaren Knochenbrüchen, sowie zur unterstützenden Diagnostik bei generalisierten Erkrankungen des Knochens.
Vorbereitung:
Keine erforderlich
Zeitbedarf:
ca. 3 Stunden, wobei zwischendurch die Praxis mindestens eine Stunde verlassen werden kann.
Die Untersuchung ermöglicht Aussagen zur Funktion der Nieren, z. B. Bei Harnstauungsnieren, angeborenen Anomalien, Bluthochdruck, Funktionsveränderungen vor und
nach Operation.
Vorbereitung:
10 Minuten vor der Untersuchung muss ein halber Liter Wasser getrunken werden.
Dauer:
ca. 45-50 Minuten
Die Untersuchung dient dem schonenden Nachweis oder Ausschluss von Lungenembolien.
Vorbereitung:
Eine aktuelle Röntgenaufnahme der Lunge muss vorliegen
Dauer:
ca. 30-40 Minuten